Antonia im Tribe-Kick Interview
Gemeinsamkeiten:
Genau genommen haben Trudy und ich nicht gemeinsam. Meine Rolle als Trudy ist schon ein sehr extremer Charakter und nicht unbedingt bodenständig und ausgeglichen. Wäre sie das gewesen, hätte sie sich vieles ersparen können. Da bin ich schon ein wenig anders, hoffe ich jedenfalls. Vor allem bin ich nicht so kompliziert wie sie. Wir sind sehr verschieden, was aber auch gut ist, denn es ist interessant eine andere Person zu spielen. Wenn, aber man genauer hinschaut, sieht man schon ein paar Gemeinsamkeiten. Trudy ist sehr familiär und ich auch. Ich will zwar noch keine Babys, aber ich lieber Kinder. Ich finde es klasse, dass Trudy ein Kind hat. Denn so kann ich mit diesen kleinen, niedlichen Kindern vor und hinter der Kamera stehen. Trudy ist auch ein sehr mutiger und zuverlässiger Typ von Mensch. Sie würde bis ans Ende der Welt für ihre Freunde gehen. Ich selber denke auch, dass ich ein zuverlässig bin, Nicht ganz so mutig wie Trudy, aber ich würde auch bis ans Ende der Welt für meine Freunde gehen.
Mutterrolle
Ich bin den ganzen Tag am Set mit Kindern zusammen. Also werde ich mit der Mutterrolle sehr vertraut. Ich glaube, ich habe eine sehr realistische Vorstellung von dem, wie es ist, eine Mutter zu sein. Sie zu pflegen, sie zu erziehen. Das ist eine tolle Erfahrung.
Hype
Es ist einfach unfassbar! Ein kleines bisschen wusste ich ja schon, dass wir so gut ankommen, aber dieser Hype übertrifft alles. Wir sind alle aus dem fernen Neuseeland und natürlich schaut man da auch The Tribe, aber wir haben ja “nur” 3 Millionen Einwohner, Deutschland hat 85 Millionen! Die Resonanz ist einfach riesig! Schon allein als wir in Frankfurt ankamen, mit unserem Gepäck durch die Tür gingen, was da los war, war einfach unbeschreiblich! Alle kreischten und ich dachte nur: “Ton, hierfür bist du nicht cool genug, sie rufen deinen Namen!” Es ist so schön, wenn du ein Feedback erhältst. Das ist der Grund, warum ich es tue, die langen Tage am Set, die ganze harte Arbeit. Das ist es absolut Wert. Du kannst den Menschen durch deine Arbeit etwas geben.
Verzicht
Zurzeit geniessen fast alle meine Freunde das Leben an der Uni. Ich vermisse e, nachts mit ihnen auszugehen. Darauf muss ich leider verzichten. Um 9:30 Uhr muss ich raus und unter neun Stunden geht bei mir gar nichts. Wenn ich dann abends meinen Text lerne, ziehen meine Freunde los. Ja, das vermisse ich wirklich sehr. Wenn ich auf Tour bin, vermisse ich natürlich meine Familie, mein Zuhause, das “normale Leben”. Ich verzichte gerne auf ein paar Dinge. Ich würde mit nichts und niemanden auf der Welt tauschen wollen. Schauspielerin zu sein, ist das was ich schon immer wollte, seit ich denken kann. Ich bin einfach glücklich, das zu tun, was ich liebe. Andere hatten den selben Traum und sie haben es nicht geschafft. Und so bin ich dankbar für das, was ich habe.

Zukunft
Ich hoffe auf eine lange und erfolgreiche Schauspielkarriere, denn meine ganze Leidenschaft steckt in diesem Wunsch. Aber ich bin auch sehr realistisch, denn der Weg nach Oben ist sehr schwer und der große Traum von Hollywood kann ganz schnell platzen. Deshalb fahre ich zweigleisig. Ich studiere an der Universität. Letztes Jahr habe ich zwei Semester Jura studiert. Im Moment habe ich noch Kunst belegt und hoffe, ich werde einen Abschluss machen, in der Kombination Jura und Kunst. So kann ich auch einen anderen Weg einschlagen, falls es nicht klappen sollte. Aber ich hoffe, es klappt! (*drückt sich die Daumen*) Es muss einfach klappen!
(c) by Cloud 9 ( The Tribe ) Ltd.
(c) Übersetzung by Jacky & Judy
(c) Bilder by MRT
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